International Conference „Historicity and Islamicity: Perceptions of Early Islamic History in Contemporary Muslim Thought“ (Goethe-Universität Frankfurt, 12.-14-12.2019).
Asma Afsaruddin, Professorin für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens an der Indiana University, Bloomington, spricht über neue Perspektiven auf die Geschlechterverhältnisse in der frühislamischen Geschichte, die sich aus feministischen Lektüren des Korans ergeben.
Mit einer Einführung in die Themenstellung und Problematik eröffnete Prof. Armina Omerika (Goethe-Universität Frankfurt) die Konferenz.
Prof. Angelika Neuwirth (Freie Universität Berlin) spricht über die frühislamischen Deutungen der muslimischen Heiligtümer auf dem Tempelberg in Jerusalem.
Der Bochumer Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth spricht über die Rolle der Bezüge zum Propheten Muhammad in den islamischen Bewegungen von Westafrika bis hin zu Zentralasien von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Transformationen während dieses sogenannten „Muslim Age of Revolutions“ setzt er anschließend in einen Bezug zu den euro-amerikanischen Revolutionen, die im selben Zeitraum stattfanden.